Sakrale Kunst von Mittelalter bis Barock

im Gotischen Gewölbe

Lagerfeld-Intervention


Während der Laufzeit der Ausstellung Karl Lagerfeld. Fotografie. Die Retrospektive befindet sich ein raumgreifendes Werk des Modedesigners und Fotografen im Kontext der sakralen Kunst des Mittelalters im Gotischen Gewölbe: Lagerfelds 18 Meter langer LED-hinterleuchteter Paravent Le Voyage d'Ulysse.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung

 

Die Ausstellung mittelalterlicher Altäre und Skulpturen, von Spolien aus bedeutenden halleschen Bauwerken und sakralen Objekten im Gotischen Gewölbe vereint eine Auswahl aus den reichen Sammlungen der alten Kunst in einem Raum, der zu den ursprünglichen Teilen der Residenz zählt.

Seit 1952 wird das Gewölbe für Ausstellungen alter Kunst und des Kunsthandwerks genutzt.Die Altäre und Altarfiguren der Sammlung stammen vorwiegend aus Kirchen im mitteldeutschen Raum. Überwiegend wurden sie auch in den zahlreichen Werkstätten in der Region gefertigt.

 

Die Gewölbe in der 1484 bis 1504 erbauten Anlage der Magdeburger Erzbischöfe beherbergten die Hofstuben, den Speise- und Aufenthaltsraum für die Besatzung. Um 1900 wurde hier der sogenannte Denkmalkeller eingerichtet, in dem Architekturteile und Skulpturen aus abgerissenen oder umgestalteten halleschen Bauten gesammelt wurden. So baute man beispielsweise auch das reich ornamentierte originale Renaissance-Portal (um 1525) vom halleschen „Dom“ (Stiftskirche) ein, das man 1911 in die Moritzburg übertrug, um es vor weiterer Verwitterung zu schützen.

2007 konnten fast alle Werke der Schnitzplastik durch großzügige Spenden restauriert werden. Weitere Restaurierungen erfolgten und erfolgen an weiteren Werken wie dem Rothenschirmbacher Altar oder dem Marien-Relief aus der Werkstatt Conrad von Einbecks. Hierfür gilt unser ausgesprochener Dank allen Unterstützern.

Weitere Informationen zur Restaurierung des
Rothenschirmbacher Altars

 

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