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Schmuck der Halleschen Schule

Wann?

18:00 Uhr

Wo?

Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)
barrierefreier Zugang

Beschreibung

Einführungsvortrag und Gespräch mit Dorothea Prühl und Ulf Dräger, Kustos der Sammlung Kunsthandwerk & Design, über die Tradition der Schmuckgestaltung an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Das Bild des künstlerischen Schmuckschaffens in Halle wird von persönlichen Handschriften geprägt, die von elementarer Strenge bis hin zu spielerischen Ansätzen reichen und Anregungen aus der Kunstgeschichte genauso wie aus der täglichen Lebensumwelt verarbeiten. Eines ist den meisten Arbeiten gemeinsam: Sie betonen bei aller Ernsthaftigkeit fröhliche Sinnesfreude, sind technisch brillant und mit einer verblüffenden handwerklichen Fertigkeit ausgeführt. Der Grund für die ungewöhnliche Breite und Lebendigkeit der Schmuckszene in Halle liegt in der speziellen Ausbildung an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Seit 1919 wird dort Schmuckgestaltung gelehrt, ab 1974 in einer selbständigen Klasse, die sich schnell eine weite Ausstrahlung und Anziehungskraft erarbeitete.

Vorgestellt werden die Anfänge der modernen Schmuckgestaltung in Halle. Neben Erich Lenné und Lili Schulz gilt vor allem Karl Müller als einer der Ersten, der einen erkennbaren „halleschen Stil“ formulierte. Wertmaßstäbe waren ihm der Gehalt der künstlerischen Idee und die plastische Form. Renate Heintze und Dorothea Prühl vertraten seit den 70er Jahren die Lehre an der Burg und prägten die Orientierung vieler heute tätigen Schmuckgestalter. Es folgte Daniel Kruger, heute leitet Hans Stofer die Schmuckklasse. Gern wird deshalb von einer "Halleschen Schmuckschule" gesprochen. Gern hören die Künstler diesen Begriff sicherlich nicht. Denn sie alle entwickelten eine ausgeprägt individuelle Handschrift. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten, insbesondere die grundsätzlichen Haltungen was Schmuck ist und was er soll.

KOSTEN

3 Euro | erm. 2 Euro

freier Eintritt für Mitglieder der Freunde und Förderer des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale)

TICKETS (begrenzt auf 35 Personen)

Aufgrund der aktuellen Regelungen zu Abstand, Personenanzahl und Hygienemaßnahmen ist die Ticketzahl auf 35 Personen begrenzt. Wir empfehlen Ihnen, das Ticket im Vorfeld online über den Ticketshop der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt zu erwerben (Link siehe unten). Der Ticketkauf ist vorab auch über unsere Museumskasse möglich.

Wichtig: Als Mitglied des Fördervereins müssen Sie Ihr Freiticket unbedingt im Vorfeld an der Museumskasse erwerben. Freitickets können nicht online gebucht werden!

HINWEISE

  • Im Museum ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben. Der Mundschutz kann am Platz abgenommen werden.

  • Zur Rückverfolgung von Ansteckungsketten wird Ihr Besuch mithilfe eines Erfassungsbogens dokumentiert. Wenn möglich füllen Sie den Bogen bitte schon zuhause aus und halten Sie ihn am Museumseingang bereit (PDF-Datei siehe unten).

  • Während der Veranstaltung wird gefilmt und fotografiert. Mit Ihrer Teilnahme willigen Sie ein, dass ggf. Bild- und Filmmaterial, auf dem Ihre Person erkannt werden kann, zur Eigenwerbung des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) und der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt in Printmedien und Online (Website, Soziale Netzwerke o. ä.) veröffentlicht wird.

  • Bitte halten Sie mind. 1,5 m Abstand zu anderen Personen und beachten Sie unsere allgemeinen Hygiene- und Schutzmaßnahmen (Link siehe unten).


 Die Veranstaltung wird im Livestream auf dem Facebook-Account des Museums übertragen.

Veranstalter

Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle Saale
Tel: +49 345 21259-73
Fax: +49 345 20299-90

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