Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts

Wir bauen für Sie!

Derzeit errichten wir einen zweiten Personenaufzug, durch den künftig alle Ausstellungsbereiche barrierefrei erschließbar sein werden. Aufgrund der hierfür notwendigen umfangreichen Bauarbeiten sind voraussichtlich bis Ende 2019 die Sammlungspräsentationen im Erdgeschoss des Talamts sowie im Gotischen Gewölbe nicht zugänglich. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Die Ausstellung zur Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts in 4 Räumen im Erdgeschoss des Talamts im Südflügel der Moritzburg glänzt mit bedeutenden Einzelwerken, die für die Entwicklung der Kunst bis zur Ausbildung der Moderne um 1900 von Bedeutung sind.

Gottfried Schadows Büsten des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. und der Königin Luise, der damaligen Landesherren in der Preußischen Provinz Sachsen, begrüßen die Besucherinnen und Besucher im sogenannten Neogotischen Zimmer. Sie repräsentieren den deutschen Klassizismus im frühen 19. Jahrhundert.
 


Unter den ausgestellten Gemälden befinden sich Werke von Anton Graff, Caspar David Friedrich, Wilhelm von Kobell, John Constable oder Carl Blechen. Sie werden ergänzt von bedeutenden Arbeiten der sogenannten Deutschrömer Hans von Marées und Anselm Feuerbach sowie von Carl Schuch.

Unter den plastischen Positionen sind die Werke des Belgiers George Minne, der Franzosen Auguste Rodin und Aristide Maillol und des Deutschen Max Klinger hervorzuheben, in denen sich in Inhalt und Ausdruck bereits die moderne Kunst des 20. Jahrhundert ankündigt, deren weitere Entwicklung im ersten Obergeschoss des Westflügels der Moritzburg nachvollzogen werden kann.

Eine Sonderstellung nimmt das Schaffen des in Halle (Saale) geborenen Carl Adolf Senff (1785–1863) ein. Schon der erste Direktor des Museums, Max Sauerlandt, widmete ihm eine Sonderausstellung. Seit dieser frühen Zeit konnte ein umfangreicher Bestand seiner Werke, die Merkmale der Romantik und des Klassizismus vereinen, zusammengetragen werden. Heute bewahrt das Museum mehr als 700 seiner Werke.